Biofeedback / Resonanz
Allgemeine Informationen zu Biofeedback und Bioresonanz
Seit Mitte bis Ende der 70er Jahre die Infrarot - Thermoregulationsmedizin am Lehrstuhl für Arbeit- und Sozialmedizin in Heidelberg unter der Federführung von Frau Univ. Professorin Dr. Blomke, Herrn Prof. Dr. Heim und dem Aachener Team unter Leitung von Dr. Heiliger entwickelt wurde, hat sich die Energie- und Regulationsmedizin weltweit Richtung weisend etabliert.
Elektrizität, Biologische Geschwindigkeit, Quantenphysik, morphogenetische Felder, Trivektor, Bioresonanz, Biofeedback, Komplementärmedizin und Active-Aging-Konzepte bestimmen neben der orthodoxen Schulmedizin heute das umfassende Spektrum der ganzheitsmedizinischen Sichtweise.
Wer weiß schon auf Anhieb, was Biofeedback ist. Wörterbüchern kann man zumeist den Hinweis auf den griechischen Wortbestandteil „Bio“ (Leben), den englischen Begriff „Feedback“ (Rückmeldung, Rückkopplung) und den Querverweis auf das Wort „Kybernetik“ entnehmen, das ebenfalls griechischen Ursprung hat. Kybernetik ist eine vom amerikanischen Mathematiker Norbert Wiener (* 26.11.1894, + 18.03.1964, Professor am Massachusetts Institute of Technology in Cambridge / Massachusetts) begründete wissenschaftliche Forschungsrichtung und stellt vergleichende Betrachtungen über Steuerungs- und Regelungsvorgänge an. In mathematischer Exaktheit befasst sie sich mit Aufnahme, Übertragung und Verarbeitung von Informationen in unbelebten wie auch belebten dynamischen Systemen verschiedenster Art und der Fragestellung, wie Informationen prozessgesteuerte Systeme beeinflussen. Das Verständnis des Prinzips von Rückmeldung und Rückkopplung in einem Regelkreis ist von grundlegender Bedeutung für das Verständnis der Theorie des Feedbacks.
Um die Funktionsweise eines dynamischen Systems transparent zu machen, kann man sich eines technischen Vorgangs wie dem einer modernen vollautomatischen Heizungsanlage bedienen. Ebenso könnten Greif- oder Schreibbewegungen kybernetisch im Sinne des dynamischen Regelungsmechanismus analysiert werden. In den vielen Fällen der dynamischen Systeme steht am Anfang eines Prozesses so etwas wie der Gedanke, der Wille, ein Ordnungsprinzip.
Hier soll nun die Rolle des Feedbacks als Bindeglied zwischen Mensch und Technik in der Schifffahrt exemplarisch aufgezeigt werden. Vom griechischen „kybernetike“ abgeleitet spricht man von der „Kunst des Steuermanns“. Doch was wäre er ohne den Kapitän, ohne den Lotsen, ohne Maschine?
Dem Kapitän obliegt die Urentscheidung. Als Führungsperson verfügt er über die Fähigkeit, zwischen alternativen Möglichkeiten optimal entscheiden und auswählen zu können. Entsprechend seiner Kompetenzen setzt er Ziel und Fahrtrichtung fest. Er bestimmt das Soll, das von der gesamten Mannschaft mit dem Schiff angestrebt wird.
Auf dem Schiff arbeitet ein Lotse, dessen Aufgabe darin besteht, den jeweils aktuellen Ist-Zustand (Kurs, Wassertiefe, Schiffsverkehr) im Vergleich zur Zielvorgabe zu ermitteln und richtig weiterzuverarbeiten. Auf der Basis des Ist-Wertes verfolgt er ein Programm, um das angestrebte Ziel in optimaler Weise zu erreichen. Der Vergleich von Soll- und Ist-Werten offenbart eventuell noch vorhandene Abweichungen vom richtigen Kurs oder Gefahrenquellen und bestimmt seine Anweisungen.
Korrigierende Einzelbefehle werden an den Steuermann weitergegeben. Dieser führt sie aus und ordnet den Vorgaben des Lotsen die Steuerstellung von Ruder und Maschine zu. Er setzt die Informationen des Lotsen durch Betätigung der entsprechenden Hebel und Schalter um und bringt das Schiff auf diese Weise immer exakter auf den richtigen Kurs und letztlich zum Ziel.
Die verbalen Kommandos werden über manuelle Schalter und die angeschlossenen elektrischen Schaltungen in die erforderliche physikalische Arbeit zielgerichtet und Situation angemessen umgesetzt. Hierfür bedarf es eines geeigneten technischen Systems, das auf die Regelimpulse entsprechend der Vorgaben reagiert. Das Ruder bestimmt die Richtung, Schiffsmotor und Schiffsschraube bugsieren schließlich einen Etagen hohen schwimmenden Koloss metergenau an Ort und Stelle.
Nicht zuletzt unterliegt der gesamte menschliche Körper, der lebenslang in sich das Programm zur Erhaltung seines Lebens trägt, komplexen dynamischen Regelkreis-Systemen, wie z.B. Stoffwechsel, Temperatur, Blutdruck oder auch Pupillenweite. Der Kapitän, das immanente Ordnungsprinzip, hat das alleinige Ziel, die psycho-physische Harmonie umfassend zu bewahren und die Gesundheit des Körpers möglichst lange aufrecht zu erhalten bzw. wieder herzustellen.
Weicht der Körper vom Ziel des Ordnungsprinzips ab, so gerät das Stady State ins Ungleichgewicht, es wird der Weg frei für eine Erkrankung. Der Lotse, der aufgrund der Ordnungsvorgabe (Soll - Wert) und der Rückmeldung von Nachrichten (Ist-Wert) dafür verantwortlich ist, dass zur rechten Zeit in der erforderlichen Menge und Stärke die richtigen Impulse und Informationen (z.B. Hormone) aktiviert und ausgesendet werden, ist jetzt dabei, fehlerhaft zu arbeiten, u. U. sogar zu versagen.
Die Datenverarbeitung geschieht auch in komplexen Netzwerken von Nervenzellen, die durch erregende oder hemmende Synapsen miteinander verbunden sind. Eine unvollständige oder fehlerhafte Weitergabe von Informationen bedeutet immer auch eine lückenhafte Weitergabe von Planungsdaten und Programmen.
Der nach geordnete Steuermann kann selbst bei korrektem Arbeitswillen nur unvollkommene Nachrichten empfangen und handelnd umsetzen. Das Zuviel oder Zuwenig eines Botenstoffes (z. B. Adrenalin) bedeutet für den Körper, dass das gesunde Gleichgewicht (z. B. Blutdruck) in Extreme abgleiten kann. Der „Ruderer“, die Maschine (z. B. Herz-Kreislauf-System), welcher die physikalische Arbeit leistet, legt sich in der falschen Weise zu sehr oder zu wenig ins Zeug (z. B. Hypertonie, Hypotonie).
Das gewählte Bild aus der Schifffahrt steht exemplarisch für das kybernetische Funktionieren eines Regelungsmechanismus durch Rückmeldung und Rückkopplung und stellvertretend für die ungezählten alltäglichen technischen, biologischen, psychologischen, pädagogischen, soziologischen oder medizinischen Vorgänge, die als dynamische Regelkreise wie selbstverständlich ablaufen.
Rückmeldung und Rückkopplung ist in verschiedenen Wissenschaftsbereichen Gegenstand von Forschungen. Kybernetik verbindet interdisziplinär technische, biologische, medizinische oder geisteswissenschaftliche Fakultäten. Die Psychologie arbeitet auf den Gebieten der Motivations-, Konflikt-, Wahrnehmungs-, Lern-, Denk- oder Kommunikationsforschung, die Pädagogik auf den Gebieten Lehr- und Lernsysteme, Lehrstoff und Fachdidaktiken, programmierter Unterricht und deren Zusammenwirken im Unterricht. Die ständige Rückkopplung beim Programmierten Lernen ist wesentliches Element des Regelungsmechanismus. Lehr- und Lernprozesse erhalten durch quantitative Zielbeschreibungen und durch Messung von Ergebnissen eine höhere Effizienz.
Aus der Biologie von Mensch, Tier oder Pflanze sind viele komplexe kybernetische Vorgänge über die Dynamik des lebenden Organismus bekannt. Exogene Signale auf den Körper und endogene Signale des Körpers beeinflussen das Stady State, Wohlbefinden und Gesundheit auf verschiedene Weise. In der Medizin und Psychotherapie macht man sich die biologisch-kybernetischen Erkenntnisse zunutze, um Einsichten in Mechanismen von Gesundheitsstörungen zu gewinnen und um Geräte und Methoden als Hilfsmittel zu entwickeln, damit das Prinzip der operanten Konditionierung realisiert werden kann.
Bei der Methode der Bioresonanz- und Biofeedbacktherapie werden die Messgrößen vegetativer oder motorischer Funktionen wie z.B. Herzfrequenz, Blutdruck, EEG-Signale, EKG-Signale, hirnenergetische Aufladung, Hauttemperatur, Hautwiderstand, Atemfrequenz, Muskeltonus mit technischen Apparaturen über eine spezifische Geräteanordnung gemessen. Das Messgerät registriert die ausgewählten Parameter, der Computer wandelt sie um in akustische oder optische Signale, die an der Datenausgabe – Einheit synchron wahrgenommen werden können.
Mit dieser Technik werden entweder die eigenen Körperfunktionen oder die eines Probanden mit dem Ziel überwacht, diese beeinflussen zu können.

